Weiter gammeln in Uerdingen

20140222_174103Investor Achim Janser hatte einen Plan. Ein Brauhaus im alten Gebäude des Uerdinger Bahnhofs, mit Außengastronomie. Klang auch ganz gut und es wurde auch schon in die Sanierung des als Objekt 725 in der Denkmalliste der Stadt Krefeld (Stand 01/2014) geführten Gebäudes investiert. Doch dann stellte die Bahn als Eigentümerin des umliegenden Gelände sich plötzlich quer.

Mehrfach wurde berichtet, dass die DB selber auf dem Gelände (Bereich P-R Parkplatz) Investitionen in Büro- und Gastronomie Gebäude vornehmen will, doch getan hat sich nichts und der Investor, welcher weitere Parzellen des Geländes erwerben wollte um seine Pläne umzusetzen, hat diese nun aufgegeben, da die Verhandlungen mit der DB sich erst wie alter Kaugummi hinzogen und schließlich gar nicht mehr vorran kamen.

Hatte man sich immer gefreut, dass endlich der Durchstich am Uerdinger Bahnhof gemacht wurde und man diesen nun auch vom Nordbezirk gut erreichen kann, muss man sich als Fussgänger immer wieder ärgern, wenn man sieht wie die Gegend immer weiter herunterkommt. Wildes Parken auf den Fußwegbereichen, Insbesondere an den Werktagen ein ziemliches Problem. Rücksichtslose Fahrradfahrer auf der Rampe, welche eigentlich eher für Reisende mit Behinderung, oder Reisende mit Kinderwagen gedacht ist. Ein Fahrkartenautomat, welcher in schöner Regelmäßigkeit ständig durch Vandalissmus außer Betrieb gesetzt ist, Plakate, die zum Komasaufen einladen, etc.

Es kamen ja sogar schon Empfehlungen, dass der Uerdinger Heimatbund das Gebäude zukünftig nutzen könnte, wo gegen eigentlich auch nichts einzuwenden wäre.

Im Frühjar 2014 soll der Stadt Krefeld wohl ein überarbeiteter Bebauungsplan vorgelegt werden. Ob Uerdingen dann ein „UFO“ anstelle von Denkmalschutz bekommt, bleibt abzuwarten.

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