Was ist da los am Bahnhof?

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Foto von Dirk Jochmann – Quelle WZ-Krefeld

Das in Uerdingen der Bahnhof umgebaut und endlich ein Durchstich zum Uerdinger Nordbezirk realisiert wurde ist ja eine feine Sache, doch was ich da auch persönlich feststelle ist, dass wohl die ganze Sache eher Halbherzig durchgeführt wurde.

Fangen wir doch mal bei dem Drenagesystem an, was eigentlich die Kinderwagen- und Rollstuhlrampe trocken halten soll.

Wie man beim Starkregen, der im letzten Sommer häufiger über unsere Region nieder ging feststellen durfte, war der Bahnhof danach nur mit Freischwimmer passierbar, da der Durchgang schlichtweg vollgelaufen war, weil das Abwasssersystem die Wassermenge nicht mehr ableiten konnte.

Doch auch nach „normalem“ Niederschlag bilden sich Pfützen, also scheint da wohl etwas nicht so zu funktionieren, wie es ursprünglich geplant war.

Mal abgesehen davon, dass die Rampe von Radfahrern gerne als Fahrradweg missbraucht wird, obwohl in der Hausordnung der Deutschen Bahn, die für alle Bahnhöfe gleich ist, das Fahhradfahren im Bahnhof selber nicht gestattet ist und die Rampe zählt zweifels ohne zum Bahnhof und nicht zum Durchstich, der ja für Fahhradfahrer unter bestimmten Auflagen der Straßenverkehrsordnung freigegeben ist.

Der Fahrkartenautomat akzeptiert Münzzahlung nur, wenn die Technik gerade mal mitspielt und das Touch Display scheint auch einen leichten Schaden zu haben, da es nicht so funktioniert, wie man eigentlich erwarten sollte.

Und dann liest man auch noch in der Zeitung, das Denkmalgeschütztes Material beim Umbau mal eben „verloren“ ging und in einem Hinterhof bei einem privaten Sammler auf wundersame Weise wieder zu Tage gefördert wurde.

Klar die Stadt wusste von nichts und die Bahn beharrt auf dem Standpunkt, dass die Umstände der verschundenen Säulen bekannt war.

Fazit;

Krefeld will das nicht auf sich sitzen lassen und erwägt eine Untersuchung, da gegen die Vorschriften für Denkmalschutz verstoßen wurde.

Und dann war da ja noch der Fall, dass ein Investor im alten Bahnhofsgebäude ein Konzept für eine Gaststätte geplant hatte, was von der DB dann igendwie torpediert wurde, da plötzlich die DB auf dem Park and Ride Parkplatz selber ein Gebäude hochziehen wollte um Geschäftslokale dort unterzubringen.

Unter anderem war dort auch dann auch ein Restaurant geplant.

Na toll, da ja jedes Kind weiß, dass in den Deutschen Bahnhöfen die Restaurant insofern aussehen, dass es sich dabei um Fresstempel von in Deutschland sehr bekannten Fastfoodketten handelt.

Da muss man sich doch zwangsläufig fragen, was da am Bahnhof in Uerdingen los ist und ob sich die modernisierung eher um einen Fluch, als einen Segen handelt?

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