Sesam öffne dich …

Entweder sind die Krefelder Stadtkassen doch nicht so leer, wie man immer predigt, oder jemand hat diese magischen Worte benutzt.

Denn das Rheintor wurde nun plötzlich doch geöffnet und man kann nun ganz bequem wieder von der Uerdinger Altstadt an den Rhein gelangen und muß nicht zum Deichkletterer werden.

Wie überigends der Lokalen Presse zu entnehmen war, kostet die Aktion nicht 6000 Euro, wie ich vorher geschrieben hatte, sondern scheinbar 6000 Euro PRO STUNDE!
Ich denke mal, die Stadt will dazu nicht wirklich Stellung nehmen, warum die Kosten so Hoch sind, obwohl meiner Meinung nach die Bürger darauf ein Anrecht hätten, mal zu erfahren, warum die Gelder aus dem Steuertopf so verprasst werden.
Der Bund der Steuerzahler wird sich sicher auch dafür interessieren wollen, denke ich mal.

Das Rheintor ist im überigen schon recht alt und hat in den Jahrzehnten die eine und andere Bauliche Umgestaltung und Sanierung erfahren.
Ich habe zwar leider nur wenige Bilder im Internet gefunden, doch im groben kann man so mal nachvollziehen, wie sich das Erscheinungsbild über die Jahre geändert hat.

Rheintor 1919 (Postkartenmotiv)

Rheintor 1940 (Postkartenmotiv)

Rheintor 2008 (Sanierungsarbeiten und Verbreiterung des Übergang)

Rheintor im jetzigen Erscheinungsbild

Rheintor geschlossen während der Hochwassersaison

Bleibt natürlich zu hoffen, dass unser Rheintor bei der geplanten Deichsanierung die kommen soll auch erhalten bleibt und nicht dem Abriss zum Opfer fällt, wie seinerzeit das Obertor.

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Aufgrund der leeren Krefelder Stadtkassen bleibt das Uerdinger Rheintor vorerst geschlossen. Da fragt man sich eigentlich nur noch, was geht?...

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