Rundum Blick nicht nur mit Google Street View.

Seit der Einführung von Googles Street View Technik und den einhergehenden Debatten, bezüglich Anonymisierung von Gebäuden und Personen ist es ja recht bekannt. Man kann mittels Mausklick in die Straßen eintauchen und sich die Panorama Aufnahmen anschauen, wie es dort aussieht. Inzwischen ist die Sache sogar soweit gediegen, dass man sogar unbewusst in Advertising reinrutscht, da mittlerweile sogar das innere von Geschäften mittels Street View besucht werden kann. Ich schätze mal, wenn die Jungs bei Google clever sind, reicht bald ein Klick auf ein Banner, oder der Kasse im Laden und schon öffnet sich der dazugehörige Onlieshop. Nein, ich habe es nicht bewusst ausprobiert, sondern bin eher durch Zufall drüber gestolpert, nachdem ich mittels Mausklick plötzlich am Broadway in einer Boutique stand. Aber Pailletten Tops, oder Jeans Größe 36 stehen mir auch nicht wirklich. 😉 Und mittlerweile kann man sogar Virtuelle Touren als Bergsteiger im Yosemite Nationalpark unternehmen, oder ohne Tauchequipment in die Tiefen des Ozean abtauchen.

Gut ich könnte jetzt auch lange über Google Street View ablästern, weil durchaus Aufnahmen dort vorzufinden sind die einen schmunzeln lassen, wie zum Beispiel Einsätze der Amerikanischen Polizei, brennende Autos, etc., doch das würde den Beitrag hier sprengen und ist an für sich auch nicht das angedachte Thema.

Es geht sich an für sich eher um die Technik. Einige Fotografen haben die 360° Panorama-Technik nun auch für sich entdeckt und jeder, der mal so etwas versucht hat weiß das die Erstellung solcher Fotos ohne teures Zusatzgerät nicht ganz einfach ist.

Patricia Müller hat eine Seite bei 360 cities auf der sie Ihre Panoramaaufnahmen präsentiert. Wer also mal sehen möchte, wie der Uerdinger Rheindeich vor der Sanierung ausgesehen hat, oder einen Virtuellen Besuch des Krefelder Hafen machen möchte, mal die Niepkuhlen Brücke, den Hülser Bruch, oder Schloss Neersen in Willich sehen will, kann sich die Aufnahmen mal anschauen.

Wie man solche Fotos auch ohne kostspieliges Equipment erstellen kann, wird im Blog von Gunter Gwender recht gut erklärt und ist sogar für Laien wie mich verständlich.

Wem „normale“ Aufnahmen also zu langweilig sind, könnte eventuell damit einen frischen Wind in sein Hobby bringen. 😉

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