Laterne, Laterne …

Herbstzeit, Laternenzeit.

Jedes Jahr um den 8. November ist es Brauch, mit selbstgebastelten Laternen zu Ehren des Heiligen Martin von Tours einen Umzug zu veranstalten.

Ich habe nun alle mir bekannten Termine und Zugwege im Terminkalender eingetragen und wir versuchen auch dieses Jahr wieder ein Video vom Umzug in der Altstadt zu drehen.

Zu Sankt Martin an sich; Martin, ca. 317 zur Welt gekommen, wuchs als Sohn eines römischen Militärtribuns im heutigen Ungarn auf. Als Sohn eines Römischen Offiziers war er verpflichtet, auch die Militärlaufbahn einzuschlagen. Der Überlieferung nach, war Martin eher Pazifist und betrachtete sich nicht als miles caesaris (Soldat des römischen Kasiser), sondern eher als miles christi (Soldat Christi).

334 war Martin im Gallischen Amiens (eine Stadt im heutigen Frankreich) als Soldat der berittenen Kaiserlichen Garde stationiert, wo es zu der Begegnung kam, die heute jedes Kind kennt. An einem sehr kalten Tag im Winter trafen sich ein Bettler in spärlich Lumpen gehüllt und Martin vor den Toren der Stadt. Martin hatte Mitleid mit dem armen Mann, der gar schrecklich fror und zerteilte seinen Reiterumhang mit dem Schwert, so dass sich der Bettler mit der einen Hälfte bedecken konnte.

Die ganze überlieferte Geschichte, wie es zum Laternenzug kam und wie die Martinsgans entstand, könnt ihr auf Wikipedia nachlesen.

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