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	<description>Unsere Stadt im Internet</description>
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		<title>Spender gesucht</title>
		<link>http://uerdingen.info/archives/468</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 06:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uerdingen Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatbund]]></category>
		<category><![CDATA[uerdingen]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzes Jahr zur Weihnachtszeit fehlte etwas in der Uerdinger Altstadt.
Wo waren die Weihnachtsbeleuchtung, welche immer auf  der Ober- und Nierderstrasse aufgehängt wurde?
Die Enttäuschung bei den Uerdingern war groß, aber die Erklärung warum und weshalb war auch schnell gefunden.
Die Weihnachtsbeleuchtung war in die Jahre gekommen und durch Wettereinflüsse mittlerweile schon ein wenig Marode, worauf man dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="info" src="http://uerdingen.info/wp-content/uploads/2010/08/info.png" alt="" width="38" height="38" />Letzes Jahr zur Weihnachtszeit fehlte etwas in der Uerdinger Altstadt.</p>
<p>Wo waren die Weihnachtsbeleuchtung, welche immer auf  der Ober- und Nierderstrasse aufgehängt wurde?</p>
<p>Die Enttäuschung bei den Uerdingern war groß, aber die Erklärung warum und weshalb war auch schnell gefunden.</p>
<p>Die Weihnachtsbeleuchtung war in die Jahre gekommen und durch Wettereinflüsse mittlerweile schon ein wenig Marode, worauf man dann entschied diese aus Sicherheitsgründen letztes Jahr nicht anzubringen.</p>
<p>Das Problem liegt allerdings nicht in der Instantsetzung, sondern leider in den damit verbundenen Kosten.</p>
<p>So haben sich Markus Hansen (Restaurant Wolters), Heribert Köffers (Uerdinger Bauernladen), Roman Bastian (Apotheke am Markt), sowie Klaus Dieter Pohl (Uerdinger Stadtmetzgerei Pohl) mit dem Ziel zusammengeschlossen, um die Weichen zu stellen, dass die Uerdinger  Bürger und Besucher unserer Rheinstadt sich dieses Jahr wieder an der Weihnachtsdekoration erfreuen können.</p>
<p>So ist in Erwägung gezogen worden mal ein Eulenturmfest zu veranstalten, dessen Erlös in die Instanthaltung fließen soll.</p>
<p>Hallo Uerdingen beteidigt sich im Rahmen einer Postkartenaktion zum Stadfest und Bauernmarkt am Projekt, welches ich &#8220;Uerdingen soll leuchten.&#8221; getauft habe.</p>
<p>Wer sich auch mit einer kleinen Spende an der Aktion beteidigen möchte, kann bei den oben genannten Geschäften, dem Restaurant, oder bei der Hallo Uerdingen Redaktion und dem Uerdinger Heimatbund nähere Informationen erhalten.</p>
<p>Die geschätzten Kosten liegen allerdings zwischen 4000 und 6000 Euro, somit ist dieses Ziel recht hoch gesteckt und es laufen auch Überlegungen, wie es auf langer Sicht mit der Weihnachtsbeleuchtung weitergehen soll, zwecks Modernisierung auf umeweltfreundlicherer Leuchtmittel, etc.</p>
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		<title>Hinweis bezüglich Karnevalsveranstaltungen</title>
		<link>http://uerdingen.info/archives/462</link>
		<comments>http://uerdingen.info/archives/462#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 05:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uerdingen Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[karneval]]></category>
		<category><![CDATA[uerdingen]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Stadtteilmagazin Hallo Uerdingen hat in der Augustausgabe bekannt gegeben, dass Karnevalsvereine und &#8211; gesellschaften nun die Termine und Veranstaltungsorte für die jeweiligen Sitzungen bei der Redaktion einreichen können.
Dies gilt für Uerdingen, Linn, Gartenstadt, Elfrath, Gellep-Stratum, Traar und Verberg.
Für den Eintrag in den Närrischen Kalender werden folgende Angaben benötigt;

Veranstaltungsdatum
Ort
Uhrzeit (Einlass, Beginn usw.)
Eintrittspreis (evt. Kontaktmöglichkeit für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="info" src="http://uerdingen.info/wp-content/uploads/2010/08/info.png" alt="" width="38" height="38" />Das Stadtteilmagazin Hallo Uerdingen hat in der Augustausgabe bekannt gegeben, dass Karnevalsvereine und &#8211; gesellschaften nun die Termine und Veranstaltungsorte für die jeweiligen Sitzungen bei der Redaktion einreichen können.</p>
<p>Dies gilt für Uerdingen, Linn, Gartenstadt, Elfrath, Gellep-Stratum, Traar und Verberg.</p>
<p>Für den Eintrag in den Närrischen Kalender werden folgende Angaben benötigt;</p>
<ul>
<li>Veranstaltungsdatum</li>
<li>Ort</li>
<li>Uhrzeit (Einlass, Beginn usw.)</li>
<li>Eintrittspreis (evt. Kontaktmöglichkeit für Vorverkauf, sofern vorhanden)</li>
<li>Kontaktpartner für Rückfragen von Interessierten (Email, Telefon, o. ä.)</li>
</ul>
<p>Kontaktadressen und Ansprechpartner für den Närrischen Kalender findet ihr auf den Internetseiten des <a href="http://www.hallo-uerdingen.de/" target="_blank">Hallo Uerdingen</a>.</p>
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		<title>Loveparade-Chef Schaller schrottet Lamborghini</title>
		<link>http://uerdingen.info/archives/453</link>
		<comments>http://uerdingen.info/archives/453#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 10:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[panik]]></category>
		<category><![CDATA[uerdingen]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Um mal aus dem recht fragwürdigen Artikel von Eva Hermann zu zitieren,
Eventuell haben hier ja auch ganz  andere Mächte mit eingegriffen, &#8230;
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat seinen  Lamborghini auf der A 9 bei Hof zu Schrott gefahren, blieb unverletzt.
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat bei einem Unfall nahe Berg  (Landkreis Hof) einen Sportwagen zu Schrott [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um mal aus dem recht fragwürdigen Artikel von Eva Hermann zu zitieren,</p>
<blockquote><p>Eventuell haben hier ja auch ganz  andere Mächte mit eingegriffen, &#8230;</p></blockquote>
<p>Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat seinen  Lamborghini auf der A 9 bei Hof zu Schrott gefahren, blieb unverletzt.</p>
<div id="attachment_454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 493px"><img class="size-full wp-image-454 " title="schaller6_DW_Wirts_1174341p" src="http://uerdingen.info/wp-content/uploads/2010/08/schaller6_DW_Wirts_1174341p.jpg" alt="Schallers Auto, nach dem Unfal" width="483" height="322" /><p class="wp-caption-text">Foto:DPA</p></div>
<p>Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat bei einem Unfall nahe Berg  (Landkreis Hof) einen Sportwagen zu Schrott gefahren. Der 41-Jährige saß  alleine in dem weißen Lamborghini,</p>
<p>er wurde nicht verletzt. „Er war zu  schnell unterwegs bei Regen“, sagte ein Polizeisprecher. Der Schaden an  seinem Wagen wurde auf 100.000 Euro geschätzt.</p>
<p>Schaller war am Donnerstagabend auf der Autobahn 9 Richtung Berlin  unterwegs, als er die Kontrolle über sein Auto verlor und in die  Mittelleitplanke krachte. „Das war aber kein spektakulärer Unfall“,  sagte der Sprecher. Der Wagen musste danach abgeschleppt werden. „Der  war nicht mehr fahrbereit.“</p>
<p>&#8220;Niemand ist verletzt worden. Weiter möchte ich mich dazu nicht äußern.  Es war nur ein Auto. Mich beschäftigen gerade viel wichtigere Dinge&#8221;,  sagte Schaller der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung.</p>
<p><span id="more-453"></span>Schaller steht seit der Katastrophe auf der Loveparade unter Druck.  Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger warf ihm und seiner  Lopavent GmbH schwere Versäumnisse vor. Nach derzeitigen Erkenntnissen  habe der Veranstalter sein eigenes Sicherheitskonzept nicht umgesetzt,  sagte der SPD-Politiker im Innenausschuss des Landtages. „In Duisburg  deutet Einiges darauf hin, dass auf Veranstalterseite kommerzielle  Erwägungen Leitlinie des Handelns waren.“</p>
<p>Auch von Seiten der Stadt Duisburg wurden in einer anwaltlichen  Stellungnahme Vorwürfe gegen Schaller erhoben. Die Anwälte sähen  Anzeichen dafür, dass „Dritte gegen Vorgaben und Auflagen der  Genehmigungen der Stadt Duisburg verstoßen“ hätten. Es gebe aber derzeit  keine Erkenntnisse dafür, dass Mitarbeiter der Stadt Duisburg ihre  gesetzlichen Pflichten verletzt hätten und auf die Weise zum Unglück  beigetragen oder es gar verursacht hätten, hieß es in der Stellungnahme.  Für Sicherheit und Ordnung seien Veranstalter und Polizei zuständig  gewesen.</p>
<p>Zwei Wochen nach der Loveparade-Katastrophe haben in Duisburg die Gespräche über eine Gedenkstätte begonnen. Der Unglückstunnel, an dem 21 Menschen erdrückt worden waren,    bleibt noch vier Wochen für den Straßenverkehr geschlossen. Das hat ein    Runder Tisch von Bürgervereinigungen, Duisburger Künstlern und    Stadtverwaltung am Freitag festgelegt, wie die Stadt mitteilte. Der Tunnel    solle vorerst ein Ort der Trauer bleiben.</p>
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		<title>Loveparade &#8211; Der Druck wächst</title>
		<link>http://uerdingen.info/archives/449</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 06:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[panik]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Tatsachen kommen an das Tageslicht, so das man zwangsläufig den Eindruck gewinnt, dass von höchster Stelle billigend mögliche Todesopfer auf der Loveparade in Kauf genommen wurden.
So soll laut Presseberichten schon lange vorher von verschiedenen Stellen auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht worden sein, was aber ignoriert wurde.
&#8220;Ich habe vor einem Jahr Duisburg als ungeeignet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide-image" onclick="return hs.expand(this);" href="http://uerdingen.info/wp-content/uploads/2010/07/loveparade-trauer.jpg" class="highslide-image" onclick="return hs.expand(this);"><img class="alignleft" title="Click to enlarge" src="http://uerdingen.info/wp-content/uploads/2010/07/loveparade-trauer.jpg" alt="image" width="180" height="180" /></a>Immer mehr Tatsachen kommen an das Tageslicht, so das man zwangsläufig den Eindruck gewinnt, dass von höchster Stelle billigend mögliche Todesopfer auf der Loveparade in Kauf genommen wurden.</p>
<p>So soll laut Presseberichten schon lange vorher von verschiedenen Stellen auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht worden sein, was aber ignoriert wurde.</p>
<p><em><strong>&#8220;Ich habe vor einem Jahr Duisburg als ungeeignet für die Loveparade  abgelehnt und bin dafür als Spaßverderber und Sicherheitsfanatiker  beschimpft worden&#8221;</strong></em>, äußerte der Bundesvorsitzende der Deutschen  Polizeigewerkschaft Rainer Wendt, gegenüber der Pesse.</p>
<p>Scheinbar wurde auch Druck auf verantwortliche Mitarbeiter ausgeübt, welche für die Genehmighungsverfahren zuständig waren.</p>
<p>Laut Bericht der DPA soll die frühere Leiterin des Duisburger Bauordnungsamts sich im März  geweigert haben, die Genehmigung für das Riesenfest zu unterschreiben.  Danach sei sie versetzt worden.</p>
<p>Unter Berufung auf ein internes Dokument der Duisburger Stadtverwaltung  berichtete Spiegel online, dass ein Sachbearbeiter des Bauamts die  Organisatoren davon befreit habe, die vorgeschriebenen Breiten der  Fluchtwege einzuhalten.</p>
<p>Auch wurden die Feuerwehr Rettungspläne nicht angefordert.</p>
<p><em><strong>Nach Berichten der Kölnischen Rundschau soll die entgültige Genehmigung zum Start des Events erst am Unglückstag um 9 Uhr erteilt worden sein.</strong></em></p>
<p>Inzwischen wurden die Ermittlungen an eine Sonderkommission in Köln abgegeben, da man befürchtet den Duisburger Beamten könne Befangenheit vorgeworfen werden.</p>
<p>Bei der Staatsanwaltschaft liegen bereits zwei Strafanzeigen vor und man ermittelt wegen Fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.</p>
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		<title>Unfassbare Reaktionen</title>
		<link>http://uerdingen.info/archives/434</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[panik]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Reaktionen bezüglich des Unglücks von Duisburg sind unfassbar.
Gestern berichtete RTL in der Sendung Spiegel TV auch über das Unglück und dort wurde auch ein feiernder junger Raver befragt, ob er schon wüsste was passiert war und ob er weiter feiert.
Er äußerte sich in etwa so
Das ist nicht mein Problem, damit habe ich nichts zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide-image" onclick="return hs.expand(this);" href="http://uerdingen.info/wp-content/uploads/2010/07/loveparade-trauer.jpg" class="highslide-image" onclick="return hs.expand(this);"><img class="alignleft" title="Click to enlarge" src="http://uerdingen.info/wp-content/uploads/2010/07/loveparade-trauer.jpg" alt="image" width="180" height="180" /></a>Manche Reaktionen bezüglich des Unglücks von Duisburg sind unfassbar.</p>
<p>Gestern berichtete RTL in der Sendung Spiegel TV auch über das Unglück und dort wurde auch ein feiernder junger Raver befragt, ob er schon wüsste was passiert war und ob er weiter feiert.</p>
<p>Er äußerte sich in etwa so</p>
<p><em><strong>Das ist nicht mein Problem, damit habe ich nichts zu tun [...]</strong></em></p>
<p><em><strong>Ich bin hier um zu feiern [...]</strong></em></p>
<p><em><strong>Die Leute wussten worauf sie sich einlassen und wer Probleme mit dem Kreislauf hat, sollte solche Veranstaltungen nicht besuchen [...]<br />
</strong></em></p>
<p>Ein anderer Besucher, der diese Worte gehört hatte wies den jungen Mann sofort in die Schranken, weil diese Worte mehr als unpassend waren.</p>
<p>Im Internet berichteten auch diverse Zeitungsverlage auf ihren Internetseiten von dem Unglück und bedauerlicherweise tauchten kurz danach sehr geschmacklose Kommentare auf, welche glücklicherweise auch schnell von den Admins und Moderatoren der Webseites gelöscht wurden.</p>
<p>Verantwortliche Stellen des Kriesenstabes und des Veranstalters äußern sich im Moment gar nicht, oder nur spärlich, unter Berufung der laufenden Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft.</p>
<p>Inzwischen kommen immer mehr Details ans Tageslicht.</p>
<p>So haben bereits auf Twitter und in anderen diversen Onlineblogs User Bedenken geäußert, dass der Event so nicht gut geht.</p>
<p>Laut Presseberichten soll die Feuerwehr von Duisburg sogar schon im Oktober 2009 Bedenken geäußert haben, was die Stelle an der Unterführung angeht.</p>
<p>Noch viel unfassbarer ist ein Beitrag der ehemaligen Tagesschausprecherin Eva Hermann, welcher zwar mittlerweile von der Internetseite ihres Verlages gelöscht wurde, aber manchmal kann die Datensammelwut von Google auch ganz nützlich sein.</p>
<p>Meiner Auffassung nach werden hier direkt die Besucher des Events und die Todesopfer in Gotteslästerlicher Weise verhöhnt, aber ihr könnt euch ja selber ein Bild machen.</p>
<p><span id="more-434"></span></p>
<p><em><strong>Nachfolgender Artikel von Eva  Herman wurde zwischenzeitlich vom Kopp-Verlag gelöscht.</strong></em></p>
<p><em><strong>Diese Veröffentlichung ist ein Abbild des Textes aus dem Google-Cache. </strong></em></p>
<p>Von <em>Eva Herman</em> – <a href="http://www.kopp-verlag.de/">Kopp-Verlag</a></p>
<p>Die Loveparade in Duisburg ist zu einem Sodom und Gomorrha mit  katastrophalen Folgen geworden: Mindestens neunzehn Tote, über 340  Verletzte. Bei einer Massenpanik wurden die jungen Menschen zertrampelt,  stürzten von meterhohen Gerüsten herunter, über die sie sich hatten  retten wollen, sie fielen bewusstlos um und gingen in den wildgewordenen  Massen unter. Zu Recht werden die Toten und Verletzten nun beklagt,  eine derartiges Unglück hatte es noch nie zuvor gegeben. Der  frischgebackene Bundespräsident Wulff stellte in einer eiligen Reaktion  schon kurz darauf „bestürzt“ fest, dass eine solche Katastrophe, die  während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen  Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, furchtbar sei“. Friedliches  Fest fröhlicher junger Leute? Wer die Loveparade kennt und wer der  Berichterstattung am Samstagabend über mehrere Stunden im Fernsehen  gefolgt ist, kommt allerdings zu einem völlig anderen Ergebnis:</p>
<p>Dieses „friedliche Fest fröhlicher junger  Menschen“ ist in Wahrheit eine riesige Drogen-Alkohol und Sexorgie,  geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg und  NRW. Als handele es sich um eine Kultur-Veranstaltung auf höchstem  Niveau, waren Politik und Medien, allen voran der öffentlich-rechtliche  WDR, schon im Vorfeld um eine lückenlose Berichterstattung bemüht.  Schließlich ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt 2010 geworden. Und die  größte Tanzparty der Welt, die Loveparade, ist einer der absoluten  Höhepunkte des Jahres! Stolz heißt es in den Vorankündigungen: „Die  maximale Tongesamtleistung auf dem Gelände beträgt 750 000 Watt. Es  handelt sich um eins der größten Beschallungssysteme, das je in Europa  zum Einsatz kam.“</p>
<p>Doch was ist das in Wahrheit für eine „Kulturveranstaltung“? Wer sich  die Bilder der Loveparades aus den zurückliegenden Jahren ansieht,  glaubt, in der Verfilmung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in  der Bibel beschrieben werden. Viele der Partygäste wirken auch in diesem  Jahr bereits lange vor dem Unglück wie ferngesteuert. Betrunken oder  vollgekifft, mit glasigen Blicken, wiegen sich die dünn bekleideten  Körper in rhythmischem Zucken wie in Trance.</p>
<p>Das ohrenbetäubende, stereotype Rave-Gehämmere, das nicht mehr im  Geringsten etwas mit dem einstmaligen Begriff von Musik zu tun hat,  zerschmettert ihnen über zahllose Stunden Trommelfelle und  Nervenkostüme. Doch das scheint den 1,4 Millionen Partygästen nichts  auszumachen. Sie wussten, was sie erwartet, haben sich freiwillig dazu  entschieden, hierher zu kommen. Viele Mädchen haben den Busen blank  gezogen, manche sind fast völlig nackt. Sie wiegen sich in ekstatischer  Verzückung im ohrenbetäubenden Lärm, Begriffe wie Sittlichkeit oder  Anstand haben sich in den abgrundtiefen Bassschlägen ins Nichts  aufgelöst.</p>
<p>BILD hatte im Internet schon lange zuvor getrommelt für die „geilste  Party der Welt“! Und überträgt im Internet die Veranstaltung mit  prominenten Moderatoren: Oliver Pocher und Lebensgefährtin Sandy  Meyer-Wölden melden sich immer wieder aus dem „geilen Getümmel“, sie  interviewen Promis wie die Klitschko-Brüder oder DSDS-„Stars“, und  wollen diesem Sodom und Gomorrha damit das Flair einer „normalen  Veranstaltung“ verleihen. Viele anderen Medien wiederholen ständig das  Motto der diesjährigen Loveparade: „The Art of Love“.</p>
<p>Nachdem die Ausmaße des Unglücks deutlich werden, sprechen die  betroffen wirkenden Moderatoren dann gebetsmühlenartig davon, dass die  jungen Leute doch ganz friedlich und nur unter dem Motto der Liebe  zusammengekommen seien. Liebe? Oder Triebe? Man muss nicht ausgesprochen  prüde sein, um sich hier nach kurzer Zeit mit Grausen abzuwenden.  Riesige dunkle Wolken der Enthemmung und Entfesselung treiben über dem  Geschehen, die jungen Menschen wirken, als hätten sie jegliche  Selbstkontrolle abgegeben, ekstatisch und wie im Sog folgen sie dem  finsteren Meister der sichtbaren Verführung.</p>
<p>Zudem, das wird auch schnell deutlich, birgt das „friedliche Fest  fröhlicher, junger Menschen“ in Wirklichkeit eine Menge  Aggressionspotential. Der Alkohol und die Drogen wirken schnell, viele  kommen bereits am Nachmittag in völlig verglastem Zustand an.  Unkalkulierbar reagieren sie teilweise, als die Sicherheitskräfte  eingreifen. Später wird sich herausstellen, dass an dem eingedrückten  Zaun, an dem die „geilen Raver“ (O:Ton BILD) von den Sicherheitskräften  vorbeigeleitet werden sollten, die Wut sich entlud. Denn die Partygäste  wollten sich eben nicht umleiten lassen, sondern sie wollten direkt und  schnell Party machen, waren sie doch extra hergekommen, um so richtig  die Sau raus zu lassen. Die Polizei und die Sicherheitskräfte, die ihr  Bestes tun, werden von den Vollgedröhnten bepöbelt, beleidigt und  angegriffen.</p>
<p>Das ist die Kehrseite der Medaille über die Loveparade, die laut dem  neuen Bundespräsidenten Wulff ein „friedliches Fest fröhlicher, junger  Menschen“ sein sollte. Man fragt sich, welche Veranstaltung der Mann  wirklich meint? Den Musikantenstadl vielleicht? Niemand wird jetzt  natürlich, angesichts der Zahl von nahezu zwanzig Toten und den weiteren  zahlreichen, zum Teil schwerverletzten jungen Leuten, über die  entfesselten Auswüchse der „geilsten Party der Welt“ berichten, die  symbolisch doch nur für den kulturellen und geistigen Absturz einer  ganzen Gesellschaft steht. Kritik an dieser Veranstaltung war  schließlich auch schon in den letzten Jahren politisch unkorrekt. Denn  wir alle, die Jungen wie die Alten, sind doch „total cool“, oder? Wir,  die Älteren, wollen doch nicht etwa als verstaubt gelten, indem wir eine  solch witzige, lässige, total tolerante Veranstaltung schlechtreden,  oder? Im Ruhrguide, dem Online-Magazin des Ruhrgebiets heißt es: Mit dem  Motto „The Art of Love“ stehen auch dieses Jahr alle Zeichen auf Liebe.  Der ehemalige WDR-Intendant, Fritz Pleitgen, Vorsitzender der  Geschäftsführung Ruhr.2010, betonte im Vorfeld die positive Auswirkung  der Loveparade auf die Metropole Ruhr.“ Weiter heißt es: „Die  massenhaften Pre- und Afterpartys, die wahrscheinlich das ganze  Wochenende andauern, ergänzen, was an diesem Tag geschaffen wird: Eine  riesige Party mit dem zwar inflationär gebrauchten, aber niemals zu  vergessenen Wort Liebe.“</p>
<p>Selten wurde ein Begriff mehr durch den Dreck gezogen als bei der  Loveparade. Man fragt sich verzweifelt, welche Definition von „Liebe“  die jungen Menschen durch derartige und leider selbstverständlich  gewordene Falschbezeichnungen für das eigentlich Schönste und Höchste in  dieser Schöpfung erhalten müssen? Die unheilvollen Auswüchse der  Jetztzeit sind, bei Licht betrachtet, vor allem das Ergebnis der  Achtundsechziger, die die Gesellschaft „befreit“ haben von allen Zwängen  und Regeln, welche das „Individuum doch nur einengen“. Wer sich  betrunken und mit Drogen vollgedröhnt die Kleider vom Leib reißt, wer  die letzten Anstandsrnormen feiernd und tanzend einstürzen lässt, und  wer dafür auch noch von den Trägern der Gesellschaft unterstützt wird,  der ist nicht weit vom Abgrund entfernt. Die Achtundsechziger haben  ganze Arbeit geleistet!</p>
<p>Viele sind durch das ausgeuferte Unglück ernüchtert und wach  geworden, herausgerissen aus der falschen Traumwelt. Etliche der jungen  Leute werden sich das nächste Mal genau überlegen, ob sie sich noch  einmal auf eine solche „Massenparty“ einlassen. Den Familien und  Angehörigen der Toten gebührt tiefstes Beileid, sie haben schwerste  Zeiten vor sich.</p>
<p>Für die Zukunft wurden jedoch Weichen gestellt: Denn das amtliche  Ende der „geilsten Party der Welt“, der Loveparade, dürfte mit dem  gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz  andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein  Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!  Grauenhaft allerdings, dass es erst zu einem solchen Unglück kommen  musste.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Quelle:  <a href="http://webcache.googleusercontent.com/search?hl=de&amp;q=cache%3Ahttp%3A%2F%2Finfo.kopp-verlag.de%2Fhintergruende%2Fdeutschland%2Feva-herman%2Fsex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;oq=&amp;gs_rfai=">Google-cache</a></span></p>
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