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Spender gesucht
Letzes Jahr zur Weihnachtszeit fehlte etwas in der Uerdinger Altstadt.
Wo waren die Weihnachtsbeleuchtung, welche immer auf der Ober- und Nierderstrasse aufgehängt wurde?
Die Enttäuschung bei den Uerdingern war groß, aber die Erklärung warum und weshalb war auch schnell gefunden.
Die Weihnachtsbeleuchtung war in die Jahre gekommen und durch Wettereinflüsse mittlerweile schon ein wenig Marode, worauf man dann entschied diese aus Sicherheitsgründen letztes Jahr nicht anzubringen.
Das Problem liegt allerdings nicht in der Instantsetzung, sondern leider in den damit verbundenen Kosten.
So haben sich Markus Hansen (Restaurant Wolters), Heribert Köffers (Uerdinger Bauernladen), Roman Bastian (Apotheke am Markt), sowie Klaus Dieter Pohl (Uerdinger Stadtmetzgerei Pohl) mit dem Ziel zusammengeschlossen, um die Weichen zu stellen, dass die Uerdinger Bürger und Besucher unserer Rheinstadt sich dieses Jahr wieder an der Weihnachtsdekoration erfreuen können.
So ist in Erwägung gezogen worden mal ein Eulenturmfest zu veranstalten, dessen Erlös in die Instanthaltung fließen soll.
Hallo Uerdingen beteidigt sich im Rahmen einer Postkartenaktion zum Stadfest und Bauernmarkt am Projekt, welches ich “Uerdingen soll leuchten.” getauft habe.
Wer sich auch mit einer kleinen Spende an der Aktion beteidigen möchte, kann bei den oben genannten Geschäften, dem Restaurant, oder bei der Hallo Uerdingen Redaktion und dem Uerdinger Heimatbund nähere Informationen erhalten.
Die geschätzten Kosten liegen allerdings zwischen 4000 und 6000 Euro, somit ist dieses Ziel recht hoch gesteckt und es laufen auch Überlegungen, wie es auf langer Sicht mit der Weihnachtsbeleuchtung weitergehen soll, zwecks Modernisierung auf umeweltfreundlicherer Leuchtmittel, etc.
Hinweis bezüglich Karnevalsveranstaltungen
Das Stadtteilmagazin Hallo Uerdingen hat in der Augustausgabe bekannt gegeben, dass Karnevalsvereine und – gesellschaften nun die Termine und Veranstaltungsorte für die jeweiligen Sitzungen bei der Redaktion einreichen können.
Dies gilt für Uerdingen, Linn, Gartenstadt, Elfrath, Gellep-Stratum, Traar und Verberg.
Für den Eintrag in den Närrischen Kalender werden folgende Angaben benötigt;
- Veranstaltungsdatum
- Ort
- Uhrzeit (Einlass, Beginn usw.)
- Eintrittspreis (evt. Kontaktmöglichkeit für Vorverkauf, sofern vorhanden)
- Kontaktpartner für Rückfragen von Interessierten (Email, Telefon, o. ä.)
Kontaktadressen und Ansprechpartner für den Närrischen Kalender findet ihr auf den Internetseiten des Hallo Uerdingen.
Loveparade-Chef Schaller schrottet Lamborghini
Um mal aus dem recht fragwürdigen Artikel von Eva Hermann zu zitieren,
Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, …
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat seinen Lamborghini auf der A 9 bei Hof zu Schrott gefahren, blieb unverletzt.

Foto:DPA
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat bei einem Unfall nahe Berg (Landkreis Hof) einen Sportwagen zu Schrott gefahren. Der 41-Jährige saß alleine in dem weißen Lamborghini,
er wurde nicht verletzt. „Er war zu schnell unterwegs bei Regen“, sagte ein Polizeisprecher. Der Schaden an seinem Wagen wurde auf 100.000 Euro geschätzt.
Schaller war am Donnerstagabend auf der Autobahn 9 Richtung Berlin unterwegs, als er die Kontrolle über sein Auto verlor und in die Mittelleitplanke krachte. „Das war aber kein spektakulärer Unfall“, sagte der Sprecher. Der Wagen musste danach abgeschleppt werden. „Der war nicht mehr fahrbereit.“
“Niemand ist verletzt worden. Weiter möchte ich mich dazu nicht äußern. Es war nur ein Auto. Mich beschäftigen gerade viel wichtigere Dinge”, sagte Schaller der “Bild”-Zeitung.
Loveparade – Der Druck wächst
Immer mehr Tatsachen kommen an das Tageslicht, so das man zwangsläufig den Eindruck gewinnt, dass von höchster Stelle billigend mögliche Todesopfer auf der Loveparade in Kauf genommen wurden.
So soll laut Presseberichten schon lange vorher von verschiedenen Stellen auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht worden sein, was aber ignoriert wurde.
“Ich habe vor einem Jahr Duisburg als ungeeignet für die Loveparade abgelehnt und bin dafür als Spaßverderber und Sicherheitsfanatiker beschimpft worden”, äußerte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt, gegenüber der Pesse.
Scheinbar wurde auch Druck auf verantwortliche Mitarbeiter ausgeübt, welche für die Genehmighungsverfahren zuständig waren.
Laut Bericht der DPA soll die frühere Leiterin des Duisburger Bauordnungsamts sich im März geweigert haben, die Genehmigung für das Riesenfest zu unterschreiben. Danach sei sie versetzt worden.
Unter Berufung auf ein internes Dokument der Duisburger Stadtverwaltung berichtete Spiegel online, dass ein Sachbearbeiter des Bauamts die Organisatoren davon befreit habe, die vorgeschriebenen Breiten der Fluchtwege einzuhalten.
Auch wurden die Feuerwehr Rettungspläne nicht angefordert.
Nach Berichten der Kölnischen Rundschau soll die entgültige Genehmigung zum Start des Events erst am Unglückstag um 9 Uhr erteilt worden sein.
Inzwischen wurden die Ermittlungen an eine Sonderkommission in Köln abgegeben, da man befürchtet den Duisburger Beamten könne Befangenheit vorgeworfen werden.
Bei der Staatsanwaltschaft liegen bereits zwei Strafanzeigen vor und man ermittelt wegen Fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.


